Blasmusikfestival in Kolin | Blasorchester Greifswald e.V.
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12 Jun Internationales Blasmusikfestival „Kmochs Kolin“

Mitten in der Nacht, morgens um 4 Uhr begann die Reise nach Kolin, ca. 70 km von Prag entfernt. Anfangs waren noch alle euphorisch und es wurde sich über alles mögliche im Bus ausgetauscht, doch dann siegte die Müdigkeit und beim Sonnenaufgang (nicht Sonnenuntergang!) schlief oder döste die Mehrheit vom Blasorchester Greifswald.

Zur Mittagszeit kamen wir an, stärkten uns im Restaurant nahe des Marktplatzes, wo schon zwei Bühnen aufgebaut waren und bereiteten uns anschließend auf das erste Konzert vor. Verstärkt über Mikrofone und mit zwei Kameras, die uns live über die LED-Leinwand übertrugen, konnten wir auch von der letzten Reihe gut gehört und gesehen werden. Unser nächste Anlaufpunkt war dann unser Quartier in Prag. Neugierig auf Land und Leute wurde am Abend die Stadt u.a. kulinarisch erkundet, aber da es am nächsten Tag früh los ging, blieb die Nacht Nacht und der Tag Tag, die Nacht wurde nicht zum Tag gemacht, zumal die Busfahrt noch etwas in den Knochen unserer Musiker steckte.

Am nächsten Morgen ging es direkt nach dem Frühstück nach Kutná Hora (Kuttenberg) zum nächsten Konzert. Auf dem Marktplatz wartete das Publikum schon gespannt auf uns und wir bauten geschwind auf. Im Anschluss an unser Programm nutzten wir noch die Zeit und knüpften Kontakt zum italienischen Orchester, das auch noch auf dem Marktplatz spielen durfte und lauschten der Musik, klatschten und sangen mit, wenn wir den Text wussten, wie beim Queen-Medley „We are the Champion“ und „We will rock you“. Schließlich freut sich jeder Musiker, wenn die Begeisterung über die Darbietung zum Ausdruck gebracht wird.

Danach ging es zurück nach Kolin, die Aufstellung für den Ummarsch aller Orchester am Nachmittag stand an. Viele bunte Orchester und tanzende Mädchengruppen reihten sich ein und brachten die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand zum Klatschen. Nach dem Ummarsch beeilten wir uns, denn eine Stadtführung in Prag war geplant – eine sehenswerte Stadt und das Land und die Stadt wurden noch besser kennengelernt.

Am nächsten Morgen ging es zurück nach Greifswald.  Auf der Rückfahrt blieb kaum ein Auge geschlossen, zu viele Eindrücke mussten ausgetauscht werden.

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